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endokrinologikum Hamburg

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Wann sollte social freezing durchgeführt werden?

Da die Eizellqualität im Alter abnimmt, sollte die Eizellentnahme zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erfolgen; idealerweise bei Frauen zwischen dem 25.-30. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt überstehen die Eizellen den Vorgang der Kryokonservierung deutlich besser als die Eizellen älterer Frauen. Darüber hinaus ist die Fertilisationsrate nach Auftauen der Eizellen bei jüngeren Frauen besser. Dies führt zu entsprechend höheren Schwangerschafts- und niedrigeren Abortraten.

Viele Frauen machen sich im Alter von 25-30 Jahren natürlich noch nicht so  viele Gedanken darüber, wie ihre Familienplanung in den nächsten 10-15 Jahren aussehen könnte. So kommt es, dass die Frauen, die tatsächlich eine Beratung zum social freezing in Anspruch nehmen meist älter als 35 Jahre sind. Es muss dann zunächst ermittelt werden wie der aktuelle Fertiitätsstatus einzuschätzen ist, um die verschiedenen Optionen zur Fertilitätsprophylaxe zu besprechen. 

Ob social freezing für Frauen über dem 40. Lebensjahr überhaupt noch sinnvoll erscheint, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Dabei muss die hohe Rate chromosomal auffälliger Eizellen berücksichtigt werden, die zu einer deutlich eingeschränkten Fertilisations- und Schwangerschaftsrate beiträgt. Sofern es dann tatsächlich zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Schwangerschaft kommt, müssen darüber hinaus die bei älteren Frauen erhöhten Komplikationsraten während der Schwangerschaft und das erhöhte Fehlbildungsrisiko beachtet werden.

Aus diesen Gründen gehört zu einer umfassenden Beratung vor dem social freezing auch eine genetische Untersuchung.

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