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endokrinologikum Berlin am Gendarmenmarkt

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Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes tritt vor allem im Kindes- und Jugendalter auf und ist eine Autoimmunerkrankung. Das eigene Immunsystem greift die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört die insulinproduzierenden Zellen: Es entsteht ein "absoluter Insulinmangel".

Die häufigsten Symptome sind starker Durst, verstärktes Wasserlassen, auch nachts, Gewichtsabnahme und Abgeschlagenheit. Das Hormon Insulin ist für den Transport des mit der Nahrung aufgenommenen und im Körper hergestellten Zuckers aus dem Blut in die Muskel- und Fettzellen verantwortlich. Ein absoluter Insulinmangel führt daher zu einem starken Anstieg des Blutzuckers und gleichzeitig zu einer Unterversorgung der Körperzellen.

Aus diesem Grund benötigen Menschen mit Diabetes-Typ-1 eine lebenslange Therapie mit Insulin. Die meisten Personen mit Diabetes spritzen sich das Insulin selbst ins Unterhautfettgewebe (subkutan). Dazu verwenden Sie einen Insulinpen, eine Insulinspritze oder eine Insulinpumpe.

Dabei sollten Ernährung und Insulindosierung aufeinander abgestimmt sein, um Blutzuckerschwankungen vorzubeugen. Mithilfe von Brot-/ Kohlenhydrateinheiten (BE/KE) können Betroffene errechnen, wieviel Insulin sie spritzen müssen, damit der Blutzucker bis zur nächsten Mahlzeit wieder im angestrebten Bereich liegt. Mehrmals täglich sollte der Blutzucker gemessen werden, damit die Insulinmenge berechnet oder die Gefahr vor Unterzuckerungen erkannt werden kann.

 

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