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Musterbefund Unerfüllter Kinderwunsch - Basisuntersuchung

Patient: Musterfrau, Anne - Geb.-Datum: 01.06.1985 - Geschlecht: weibl.
Blutentnahme: 03.01.XXXX - Probeneingang: 04.01.XXXX 08:00
Labor-Nr.: 1602539545

Untersuchung                


   Ergebnis

Methode

Referenzbereich

Dimension 

Material: Serum

Klinische Angaben
   Unerfüllter Kinderwunsch - Blutabnahme 3. Zyklustag

Body Mass Index         

18.9                             

     

kg/qm    

   Bewertung nach der Klassifikation der WHO (2000): Normalgewicht

Größe

169.0    

       

cm          

Gewicht

 

54.0

 

kg

ENDOKRINOLOGIE

FT3                    

3.3  

ECLIA    

2.0-4.4

pg/ml

FT4

12.9

ECLIA   

9.3-17.0

ng/l

TSH

+  

3.10

ECLIA

0.27-2.50 

µIU/ml

DHEA-Sulfat

1.8

CLIA

0.4-4.3

µg/ml

SHBG

73.4

CLIA

18.0-144.0 

nmol/l

(hohe Werte bei oralen Kontrazeptiva)

Freier Androgen Index     

1.23

ber.

< 3.50

Index

Estradiol

53.0

ECLIA

pg/ml

FSH

10.2

ECLIA

mIE/ml

LH

5.0

ECLIA

mIE/ml

Prolaktin

+

28.6

ECLIA

4.8-23.3

ng/ml

Testosteron, ges.

0.26

ECLIA

0.03-0.48

ng/ml

Beurteilung:
Die Analyse erfolgt bei der 26-jährigen Patientin bei unerfülltem Kinderwunsch; die Blutentnahme fand am 3. Zyklustag statt. Es findet sich eine erhöhte TSH-Serumkonzentration bei Normwerten für die peripheren Schilddrüsenhormone. Der DHEA-Sulfat-Spiegel liegt innerhalb des Referenzbereiches, ebenso die Serumkonzentration für SHBG. Der Testosteronspiegel stellt sich unauffällig dar, ebenso der freie Androgenindex.
Es wird eine für den 3. Zyklustag typische Estradiol-Serumkonzentration gefunden, allerdings ist der FSH-Wert grenzwertig erhöht, ebenso der Prolaktinspiegel.

Empfehlung:
Zum Ausschluss einer Autoimmunthyreoiditis bei subklinischer Hypothyreose empfehlen wir die Bestimmung der Schilddrüsenantikörper (TPO-AK oder TRAK).
Auch sollte man eine Schilddrüsensonographie veranlassen.
Nach Erhalt der Befunde kann dann die medikamentöse Therapie festgelegt werden.

Des Weiteren sollte die Qualität der Lutealphase überprüft werden. Hierzu empfehlen wir die Bestimmung der Estradiol- und Progesteron-Serumkonzentration zwischen dem 21. und 25. Zyklustag. In diesem Zusammenhang sollte dann noch einmal eine Prolaktinbestimmung erfolgen und es sollte darauf geachtet werden, dass die Blutentnahme in Ruhebedingungen erfolgt, um eine artifizielle Erhöhung des Prolaktinspiegels zu vermeiden.

Nach Erhalt der ausstehenden Befunde gebe ich gern eine Empfehlung zum weiteren Procedere.

Die klinische Befundung erfolgte durch Prof. Dr. med. M. Musterendo.

   Endbefund vom 05.01.XXXX 18:00