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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Osteoporose

Die Osteoporose ist definiert durch eine erniedrigte Knochenmasse und mangelhafte Architektur, es ist eine Erkrankung der gesamten Knochen. Die Diagnose wird mittels einer Knochendichtemessung in Zusammenschau mit den Risikofaktoren gestellt.

Für die Messung der Knochendichte gibt es unterschiedliche Methoden. Die Messmethode, die am besten untersucht ist in Bezug auf das Risiko einen Knochenbruch zu erleiden, ist die „Dual-X-Ray-Absorptiometrie“ auch DXA genannt. Es wird sowohl im Bereich der Lendenwirbelsäule als auch im Bereich der Hüftknochen (Schenkelhals) gemessen. Die DXA-Messung hat nur eine ganz geringe Strahlendosis: 5-8 Messungen entsprechen der Menge an natürlicher Strahlendosis, die man jeden Tag (ohne Untersuchungen und ohne Flugreisen) erfährt. Die Knochendichte wird als T-Wert angegeben. T-Wert 0 ist der durchschnittliche Knochendichtewert einer gesunden 30-jährigen Person. Eine höhere Knochendichte ergibt einen positiven T-Wert, ein negativer T-Wert entspricht einer verminderten Knochendichte.

Der T-Wert alleine sagt aber noch nichts über das Risiko aus einen Bruch zu erleiden. Die Risikofaktoren, das Alter, die Begleiterkrankungen, der Lebensstil usw. müssen mit berücksichtigt werden. Die wichtigsten Risikofaktoren sind: Alter, Geschlecht, vorangegangene Knochenbrüche, Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsen-, Nebenschilddrüsenhormonstörungen, Cushing-Syndrom, Wechseljahre), Rauchen, Untergewicht, chronische Erkrankungen wie z.B. Diabetes Mellitus Typ I, Niereninsuffizienz, entzündlich-rheumatische Erkrankungen und chronische Darmentzündungen, Bewegungsmangel und auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten z.B. Cortison.

Wenn ein Elternteil eine Osteoporose oder einen Schenkelhalsbruch erlitten hat, besteht auch ein erhöhtes Risiko. Diese verschiedenen Faktoren werden berücksichtigt bei der Frage, ob und wenn ja welche Behandlung der Osteoporose erforderlich ist. Bewegung und gesunde Ernährung ist die beste Vorbeugung der Osteoporose.

Die frische Wirbelkörperfraktur konnte im MRT bei einer Patientin mit langjähriger Glucokorticoidtherapie nachgewiesen werden.

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