Praxis - Diagnostik - Wissenschaft. Gemeinsam bewirken wir mehr.

endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Fehlbildungsausschluss

Fehlbildungsdiagnostik, Feindiagnostik

Zum großen Organ-Ultraschall, bzw. zur Feindiagnostik oder auch neu-deutsch 2nd Trimester Screening genannt, gehört die Darstellung sämtlicher im Ultraschall erfassbaren Organe. So müssen u.a. der Kopf des Feten mit Profil, Mund, Gaumen, Augen und dem Gehirn, die Bauchorgane und die Wirbelsäule, die Arme und Beine und die Plazenta exakt dargestellt werden.


 

Die Organsonographie dient vor allen Dingen dem Ausschluss von kindlichen Fehlbildungen und fraglichen Verzögerungen im Wachstum des werdenden Kindes. Wir möchten durch unsere Tätigkeit als Schwerpunktpraxis für Pränatale Diagnostik dazu beitragen, viele unnötige Ängste abzubauen. Denken Sie daran, die Mehrheit (weit über 95%) der Kinder kommt gesund zur Welt.

Die Feindiagnostik wird meistens um die 22. Schwangerschaftswoche durchgeführt und stellt die wichtigste Untersuchung in der Pränatalen Diagnostik dar. Auffälligkeiten beim Ungeborenen ziehen weitere Untersuchungen nach sich und sind entscheidend für die Geburtsplanung und Wahl der Entbindungsklinik, sprich, die Entbindung in einem Perinatalzentrum mit der Anbindung an eine Neonatologie (Neugeborenenabteilung einer Kinderklinik) und vor Ort anwesenden Kinderärzten.

Die wichtigste Ultraschalluntersuchung neben dem differenzierten Fehlbildungsausschluss ist die Sonographie des kindlichen Herzens, auch fetale Echokardiographie genannt. Mit hoch auflösenden Ultraschallgeräten können wir heute das Herz des ungeborenen Kindes untersuchen. Leider beherrschen nur wenige Ärzte diese für die betroffenen Kinder lebenswichtige Untersuchung, denn zu den häufigsten angeborenen kindlichen Fehlbildungen gehören die Herzfehler und Herzerkrankungen. Von 1.000 Neugeborenen haben ca. 6-8 einen angeborenen Herzfehler. Das heißt, dass in Deutschland bei angenommenen 800.000 Geburten pro Jahr zwischen 4.000 - 5.000 Kinder betroffen sind.

Allerdings gibt es trotz modernster Technik und erfahrenen Untersucher objektive Grenzen hinsichtlich der Sicherheit der Diagnose. So ist die Aussagekraft bei jeder Art der Ultraschalluntersuchung eingeschränkt bei:

  • echoreichen Bauchdecken (z.B. Adipositas, Verwendung von Cremes, Öl oder Lotions wenige Tage vor der Untersuchung)
  • ungünstige Lage des Kindes
  • veränderte Fruchtwassermenge
  • Mehrlinge (Zwillinge, Drillinge, ...)

Auch sind im Verlauf der Schwangerschaft Veränderungen möglich, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht vorhersehbar sind (z.B. Folgen einer Infektion).

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