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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Uterus/Myome

Myome stellen gutartige bindegewebige Knoten dar, die sich vor allem in der Gebärmutterwand finden. Es handelt sich grundsätzlich um gutartige Veränderungen, die nichts mit einer Krebserkrankung zu tun haben. Myome können sehr unterschiedliche Größe aufweisen, von kirschkerngroß bis zu Myomen die mehrere Kilogramm wiegen. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Symptome, die durch Myome verursacht werden können.

In den meisten Fällen fallen Myome durch Blutungsstörungen/ Unterbauchschmerz/Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder ein allgemeines Druckgefühl im Unterbauch auf. Oft spürt die Frau aber überhaupt keine Symptome und die Myome werden als Zufallsbefund entweder durch die Routine- Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt oder im Zusammenhang mit einem operativen Eingriff im Bauchraum festgestellt.

Die Ursache von Myomen ist unbekannt. Es scheint aber in manchen Bevölkerungsgruppen eine gewisse Neigung zur Entwicklung von Myomen vorzuliegen. So finden sich Myome besonders häufig bei afroamerikanischen Frauen und eher selten bei asiatischen Frauen.

Die Behandlung von Myomen richtet sich danach, welche Symptome sie verursachen und worin das Therapieziel liegt. Solange die Myome keine Beschwerden verursachen und solange bei der Patientin kein Kinderwunsch besteht, ergibt sich in vielen Fällen überhaupt keine Notwendigkeit die Myome zu behandeln bzw. zu entfernen. Kommt es durch die Myomknoten zu Blutungsstörungen, Schmerzen, oder zu Problemen bei der Erfüllung des Kinderwunsches, so muss überlegt werden, welche Behandlung für die Patientin erfolgen soll.

Es gibt sowohl medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten als auch die Möglichkeit zur operativen Entfernung der Myome. Die heute zur Verfügung stehenden Medikamente führen zwar in vielen Fällen zum Schrumpfen der Myome, damit lassen sich die Beschwerden der Patientin - solange die Medikamente eingenommen werden – auch gut behandeln.

In den meisten Fällen kann jedoch während der Medikamenteneinnahme keine Schwangerschaft eintreten, sodass viele Frauen die Präparate bei Kinderwunsch wieder absetzen, was zum erneuten Wachstum der Myomknoten führen kann. Eine Operation zur Entfernung der Myome wird heute meistens per Bauchspiegelung durchgeführt. Ein Bauchschnitt im klassischen Sinne ist allenfalls bei sehr großen Myomknoten erforderlich, sodass diese Art der Behandlung heute eher selten ist.

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