Praxis - Diagnostik - Wissenschaft. Gemeinsam bewirken wir mehr.

endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Immunologische Störungen

Unter immunologische Fertilitätsstörungen versteht man Abstoßungsreaktionen, die zum Ausbleiben einer Schwangerschaft führen. Früher hat man solchen immunologischen Veränderungen große Bedeutungen beigemessen, heute weiß man, dass „echte Abstoßungsreaktionen“ eher selten sind. Allenfalls spielen solche Reaktionen im Bereich des inneren Muttermundes bzw. des Gebärmutterhalses eine Rolle. So lassen sich bei einigen Frauen sogenannte Spermaantikörper im Muttermundschleim nachweisen. Dies führt dazu, dass die Spermien, die beim Geschlechtsverkehr in die Scheide der Frau gelangen, nur mühsam oder gar nicht in die Gebärmutter eindringen können. Damit erklärt sich, dass es in solchen Fällen nicht oder nur schwer zu einer spontanen Schwangerschaft kommen kann.

Die Behandlung immunologischer Fertilitätsstörungen wurde früher mit der Gabe von Kortisonpräparaten vorgenommen. Dieses Vorgehen hat man verlassen, da durch die Gabe von Kortison keine wesentliche Verbesserung der Fruchtbarkeit erzielt werden konnte. Lassen sich heute auffallend hohe Konzentrationen von Spermaantikörpern im Muttermundschleim nachweisen, so empfiehlt man üblicherweise eine sogenannte intrauterine Insemination bei der die Samenzellen zum Zeitpunkt es Eisprungs mit Hilfe eines feinen  Plastikkatheters direkt in die Gebärmutter eingebracht werden. Auf diese Weise müssen sie nicht den beschwerlichen Weg durch den Gebärmutterhalskanal zurücklegen. Durch die Anwendung der Inseminationstherapie kann man somit die Abstoßungsreaktion im Muttermundschleim überbrücken.

Unsere Standorte