Praxis - Diagnostik - Wissenschaft. Gemeinsam bewirken wir mehr.

endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Präimplantationsdiagnostik

Zur Präimplantationsdiagnostik (PID) gab es im letzten Jahr eine hitzige Debatte in Deutschland. Unter PID versteht man die genetische Untersuchung des menschlichen Embryos in den ersten Tagen seiner Entwicklung. Das Grundprinzip besteht darin, nach einer künstlichen Befruchtung in den ersten Teilungsstadien des Embryos, einzelne embryonale Zellen zu entnehmen und diese auf genetische Störungen zu untersuchen.  Im Gegensatz zur Polkörperdiagnostik handelt es sich also nicht um die Untersuchung einer befruchteten Eizelle, sondern um die Untersuchung eines Embryos.  Dies hat zu einer langjährigen Debatten um die Einführung oder Ablehnung der Methode geführt.

Nach aktueller  Gesetzeslage ist die Präimplantationsdiagnostik grundsätzlich möglich, wenn eine nachgewiesene Chromosomenstörung bei dem betroffenen Paar vorliegt oder wenn zu erwarten ist, dass der Embryo an einer schweren Chromosomenstörung leiden wird, die zum Absterben des Embryos führen wird.

Vor Anwendung der PID muss dann die Zustimmung einer Ethikkommission eingeholt werden, dies erfolgt nach einem komplizierten Antragsverfahren. Es ist also keinesfalls so, dass das Paar oder der zuständige Arzt „einfach mal so“ die Anwendung der PID festlegen kann, sondern es handelt sich um eine Behandlung, die nur in wenigen Einzelfällen tatsächlich eingesetzt wird.

Nach strenger Auslegung des Gesetzes kommt die PID wahrscheinlich in Deutschland pro Jahr für etwa 150-200 Paar in Betracht, daher soll an dieser Stelle nicht auf Einzelheiten der Technik eingegangen werden, sondern betroffene Paare sollten sich rechtzeitig an ein spezialisiertes Zentrum wie das ENDOKRINOLOGIKUM wenden, um hier zu besprechen, ob die Methode in ihrem individuellen Fall zum Einsatz kommen oder nicht.

Unsere Standorte

Wann ist eine
Diagnostik möglich

Nach aktueller Gesetzeslage ist die Präimplantationsdiagnostik grundsätzlich möglich, wenn eine nachgewiesene Chromosomenstörung bei dem betroffenen Paar vorliegt oder wenn zu erwarten ist, dass der Embryo an einer schweren Chromosomenstörung leiden wird, die zum Absterben des Embryos führen wird.