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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Kryokonservierung

Unter Kryokonservierung versteht man das Einfrieren von Zellen bzw. Geweben. In der Reproduktionsmedizin kann diese Technik für unterschiedliche Zellen/Gewebe eingesetzt werden:

  • Samenzellen
  • Eizellen
  • befruchtete Eizellen (PN-Zellen)
  • Embryonen
  • Hodengewebe
  • Eierstockgewebe

Am weitesten verbreitet ist die Kryokonservierung von befruchteten Eizellen. Diese werden auch als PN-Zellen bezeichnet. Dies leitet sich aus dem Fachbegriff „Pronucleus“ ab und bedeutet, dass es sich um Eizellen handelt, die zuvor befruchtet wurden. Es liegt auf der Hand, dass diese Technik nur im Zusammenhang mit einer IVF- oder ICSI-Behandlung zum Einsatz kommen kann. Das heißt, es werden Eizellen nach Stimulation der Eierstöcke gewonnen, im Reagenzglas befruchtet und dann bei -196° Celsius eingefroren.



Die Krykonkonservierung erfolgt in einem komplizierten und
technisch aufwändigen Verfahren.

Die Kryokonservierung befruchteter Eizellen dient damit gewissermaßen als Reserve: Falls es nach dem Einsetzen frischer Embryonen nicht zur Schwangerschaft kommt, können die eingefrorenen Zellen aufgetaut und wieder eingesetzt werden und auch damit kann in vielen Fällen eine Schwangerschaft erzielt werden.

Die Kosten für die Kryokonservierung, Lagerung und das Einsetzen der Zellen werden üblicherweise nicht von den Krankenkassen übernommen.

Unsere Standorte

Die Krykonkonservierung erfolgt in einem komplizierten und
technisch aufwändigen Verfahren.