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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Insemination (IUI)

Unter Insemination versteht man das Einbringen von Samenflüssigkeit direkt in die Gebärmutterhöhle zum Zeitpunkt des Eisprungs. Die Insemination (IUI = Intrauterine Insemination) wird oftmals angewendet, wenn es allein durch Stimulation der Eierstöcke noch nicht zur Schwangerschaft gekommen ist. Die Befruchtung der Eizelle findet bei der IUI im Gegensatz zur Reagenzglasbefruchtung im Mutterleib statt. Manche Autoren bezeichnen die Insemination als die „kleine Schwester der Reagenzglasbefruchtung“. Meist führt man auch bei der Insemination zunächst eine ovarielle Stimulationsbehandlung mit Clomifen oder mit FSH-Spritzen durch.





Bei der Inseminationsbehandlung wird eine Samenprobe mithilfe
eines sehr dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle
(intrauterin) eingebracht


Die Überwachung der Stimulation erfolgt, wie bereits beschrieben, durch Ultraschall- und Blutuntersuchungen. Sobald die Eizelle die nötige Reife erlangt hat, wird der Eisprung durch Gabe von HCG-Hormon ausgelöst und 24 h später wird die Insemination vorgenommen. Dazu wird eine mit speziellen Filtrationsmethoden aufbereitete Samenprobe mit einem dünnen, weichen Plastikkatheter in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Normalerweise ist dies nicht schmerzhaft, daher wird dieses Verfahren auch ohne Narkose angewendet.

Die Erfolgsraten der Inseminationsbehandlungen liegen bei ca. 10 % pro Behandlungszyklus. Es  muss beachtet werden, dass vor Durchführung einer IUI getestet werden sollte, dass die Eileiter auf beiden Seiten funktionstüchtig sind und dass die Samenqualität des Partners normal ist. Bei Störungen der Eileiterfunktion oder eingeschränkter Samenqualität sollten eher andere Behandlungsverfahren wie die IVF- oder ICSI-Behandlung  zum Einsatz kommen.

Wie für alle reproduktionsmedizinischen Behandlungsverfahren, so stellt auch für die IUI das Alter der Frau einen wichtigen Prognosefaktor dar. Die besten Erfolgsraten bestehen bis zum Alter von 35 Jahren. Oberhalb des 35. Lebensjahres nimmt auch bei der IUI-Behandlung die Chance für den Eintritt einer Schwangerschaft deutlich ab.

Unsere Standorte

Bei dieser Behandlung wird eine Samenprobe mithilfe
eines sehr dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle
(intrauterin) eingebracht.