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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Samenuntersuchung

Der zentrale Bestandteil der Abklärung der männlichen Fruchtbarkeit ist die Untersuchung der Samenflüssigkeit.

Viele Männer scheuen zunächst einmal vor dieser Untersuchung zurück, da die Situation zur Probenabgabe, etc. für die meisten Männer zunächst ungewohnt ist. Nichtdestotrotz lässt sich nur durch eine standardisiert durchgeführte Ejakulatuntersuchung eine wirklich zutreffende Aussage zur Fruchtbarkeit des Mannes erstellen.

Die Untersuchung der Samenflüssigkeit und die Bewertung der Qualität des Ejakulates erfolgt nach genau festgelegten Kriterien. Hierzu werden meist die sogenannten WHO-Kriterien (WHO = Weltgesundheitsorganisation) herangezogen, in denen die Untersuchungsbedingungen sehr exakt definiert werden. So sollte beispielsweise eine Abstinenzzeit von 2-7 Tagen eingehalten werden und die Probe sollte in unmittelbarer Nähe des Labors, indem die Ejakulatanalyse stattfindet, gewonnen werden. Dies ist wichtig zu beachten, da z.B. längere Transportwege (wenn die Probe zu Hause gewonnen wird) zu einer Veränderung der Samenqualität führen können.

Bei der Samenuntersuchung wird sowohl die Samenzellkonzentration als auch die Beweglichkeit und der Anteil normal geformter Samenzellen bewertet. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Parameter die erfasst werden. Die Interpretation der Untersuchungsbefunde erfolgt dann durch Speziallisten, die gemeinsam im Gespräch mit dem Mann erläutern, welche Rückschlüsse aus der Untersuchung zu ziehen sind.

Die Einteilung der Samenqualität erfolgt nach exakten Kriterien. Es wurden Grenzwerte definiert, ab wann von einer normalen Fruchtbarkeit auszugehen ist und wann eine Einschränkung der Fortpflanzungsfunktion anzunehmen ist. Es muss beachtet werden, dass diese Kriterien von Zeit zu Zeit überprüft werden und auch in den letzten Jahren mehrfach geändert wurden. Dies macht es zum Teil schwierig Samenuntersuchungen, die vor mehreren Jahren durchgeführt wurden, mit heutigen Analysen zu vergleichen. Man darf sich daher als Patient nicht wundern, wenn selbst bei vergleichbaren Ergebnissen, die Einschätzung der Fruchtbarkeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten variieren kann.

Es ist bekannt, dass dies Samenqualität auch bei ein und demselben Mann innerhalb eines gewissen Zeitraums stark schwanken kann. Daher sind in den meisten Fällen zwei, in manchen Fällen sogar mehrere Samenproben erforderlich, um eine wirkliche Einschätzung der Fruchtbarkeit vornehmen zu können.

Wichtig dabei ist, dass diese Samenproben dann mit einem gewissen zeitlichen Abstand abgegeben werden müssen. Üblicherweise empfiehlt man zwischen zwei Samenproben ein Zeitintervall von etwa 3 Monaten einzuhalten, da man erst dann davon ausgehen kann, dass zwei "unabhängige Untersuchungen" vorgenommen werden können.

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