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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Hochwuchs (Riesenwuchs, Gigantismus)

Schnell wachsende Kinder und Jugendliche sind verdächtig, als Erwachsene hochwüchsig zu werden. Hinter dem schnellen Wachstum können sich ernsthafte Diagnosen verbergen: ein Prozess der Hirnanhangsdrüse mit vermehrter Wachstumshormonproduktion (Hypophysärer Hochwuchs, eine vorzeitige Ausschüttung von Gonadotropinen (Frühreife, Pubertas praecox, s.u.), Chromosomenanomalien (47,XXY = Klinefelter Syndrom, 47,XYY = Superman Syndrom) oder Gendefekte (Marfan-Syndrom, Sotos-Syndrom).

Die überwiegende Mehrzahl aller Hochwüchsigen stammt jedoch von großen Eltern und erfüllt die Kriterien eines harmlosen familiären Hochwuchses ohne Nachweis einer Erkrankung. Nur einzelne, exzessiv große Kinder geben in den Familien Anlass zur Besorgnis, kommen zur Untersuchung und möchten geklärt wissen, ob ein krankhafter Hochwuchs vorliegt und wie groß das Kind als Erwachsener werden wird (Wachstumsprognose).

Droht ein Mädchen größer als 185 cm und ein Junge größer als 205 cm zu werden, kann zum Ausbremsen des übermäßigen Wachstums eine Therapie mit Sexualsteroiden eingesetzt werden (Hochwuchstherapie).

Der Therapiebeginn sollte bei Mädchen bei einer Körperhöhe von 170 bis 172 cm und bei Jungen bei einer Körperhöhe von 182 bis 185 cm erfolgen. Dann können bei Mädchen 5-7 cm und bei Jungen 8-12 cm „eingespart“ werden.

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