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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Verhütungsmethoden

Methoden zur Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft sind so alt wie die Menschheit selbst. Schon die alten Ägypter haben versucht, mit zum Teil abenteuerlichen Methoden, den Eintritt einer ungewollten Schwangerschaft zu verhindern. Auch aus China sind bereits aus vorchristlicher Zeit Überlieferungen bekannt, die belegen, dass mittels Tinkturen/Kräuterextrakten etc. versucht wurde, Familienplanung zu betreiben.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden dann in der westlichen Welt heute zum Teil noch übliche Kontrazeptionsmethoden entwickelt, darunter das Kondom, die Spirale und Diaphragmen/Pessare, die in die Scheide eingelegt wurden.

Ein Meilenstein in der Kontrazeptionsforschung war die Entwicklung der Pille. 1961 wurde die erste Antibabypille in Deutschland zugelassen. Erst damit gelang es, zuverlässig Sexualität und Fortpflanzung voneinander zu trennen. Für die "moderne Frau" stehen damit im Wesentlichen folgende Verhütungsmethoden zur Verfügung.

Mechanische Methoden

  • Kondom
  • Pessar
  • Scheidendiaphragma
  • Spiralen

 

Natürliche Verhütungsmethoden

  • Zeitwahlmethode
  • Methode nach Knaus Ogino
  • Anwendung von Fruchtbarkeitscomputer, etc.
  • Coitus interruptus

 

Hormonale Verhütungsmethoden

  • Pille
  • Scheidenring
  • Pflaster
  • Hormonstäbchen
  • Hormonhaltige Spirale

 

Die Patientin kann damit, in Abstimmung mit ihrem Arzt, aus einer großen Vielfalt verschiedener Methoden wählen. Die Wahl der individuell am besten geeigneten Methode richtet sich dabei natürlich nach den Wünschen der Frau, dem Bedarf an Sicherheit bei der Verhütung und möglichen Nebenwirkungen.

Für die Praxis sind vor allem erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen der Pille bedeutsam. Zu den „erwünschten Nebenwirkungen“ gehören die Wirkung der Antibabypille auf Haut und Haare. So kann durch gezielten Einsatz der Antibabypille - falls die Frau zu unreiner Haut neigt - eine Verbesserung erzielt werden. Darüber hinaus ist die Pille eine beliebte Methode, um starke Regelschmerzen und andere Probleme, die in Zusammenhang mit der Monatsblutung auftreten zu behandeln. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen der hormonellen Methode gehört ein Anstieg des Risikos für Thrombosen und in vielen Fällen kann auch eine gewisse Zunahme des Körpergewichts bei der Anwendung hormonaler Verhütungsmethoden beobachtet werden.

Aus der Vielfalt der Möglichkeiten zur Empfängnisregelung und den damit jeweils verbundenen unterschiedlichen Wirkungen und Nebenwirkungen ergibt sich, dass an dieser Stelle keine umfassende Darstellung möglich ist. Hierzu bietet das ENDOKRONOLOGIKUM Spezialsprechstunden, in denen eine individuelle Beratung erfolgt, um dann das jeweils für die ratsuchende Frau am besten geeignete Verhütungsmittel auszuwählen. Auf diese Weise gelingt es in fast allen Fällen, einen optimalen Empfängnisschutz zu erzielen und gleichzeitig das Risiko für Nebenwirkungen gering zu halten.

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