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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Verhütung mit Hormonen - Kontrazeption

Es gibt eine große Auswahl verschiedener Verhütungsmethoden. Bis heute ist die „Pille“ in Europa das am häufigsten angewandte Verhütungsmittel. Die Pille unterdrückt den Eisprung und verhindert dadurch eine Schwangerschaft. Die meisten Pillen bestehen aus einer Kombination aus synthetischem Östrogen und Gestagen (Gelbkörperhormon). Es gibt aber auch reine Gestagenpillen und seit wenigen Jahren auch Pillen mit dem natürlichen Östrogen. Auch hier ist eine individuelle Wahl - in Abhängigkeit der Vorgeschichte und Begleitsymptomen - sehr wichtig.

Die Einnahme einer Pille hat neben der Verhütung häufig noch andere erwünschte Effekte. Die Blutungsstärke oder Schmerzen bei der Periode sind meist abgeschwächt. Aufgrund der vermehrten Bildung von Bindungshormonen (SHBG) und ggf. des Einsatzes eines antiandrogenen Gestagen sieht man nach kurzer Zeit einen positiven Effekt auf Androgenisierungserscheinungen. Dies macht sich vor allem am Hautbild und am Behaarungsmuster bemerkbar. Vor Einsatz der Pille sollten mögliche Kontraindikationen beachtet werden.

Hierzu gehören insbesondere Thrombose, die bei der Patientin selbst oder bei ihren unmittelbaren Angehörigen aufgetreten sind. Auch Nikotinkonsum, hoher Blutdruck, deutliches Übergewicht, Fettleber sowie Migräne mit Aura stellen relative oder absolute Kontraindikationen gegen den Einsatz der Pille dar.

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