This site will look much better in a browser that supports web standards, but it is accessible to any browser or Internet device.



PatientenportalKontaktAllgemeine InformationenPresseImpressum
Schrift A A A

Praxis
Diagnostik
Laborleistungen
Ihre Ansprechpartner
Info-Telefon/Kontakt
Befundinterpretation
Musterbefunde
Qualitätssicherung
ANABASIS
Präanalytik
Hormone
Hinweise
Parameter
Tumormarker
Klinische Funktionsteste
Molekulare Diagnostik
Pränatale Diagnostik
Zytogenetik
Schwangerschaftsserologie
Basisdiagnostik - Hormonprofile
Sachverzeichnis
Basislabor
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
Leistungsverzeichnis
Informationsblätter
Materialanforderung
Wissenschaft


Downloads
Links
Stellenbörse


Vitamin D3

1,25-Dihydroxy-Vitamin D, 1,25-Di-OH-Cholecalciferol, Calcitriol
[VD125]

Referenzbereich

  • 43,0 – 168 pmol/l

Material

  • 1 ml Serum

Methodik

  • Radioimmunoassay (RIA) nach Immunoextraktion

Physiologie / klinische Bedeutung

Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird kutan unter dem Einfluss von UV-Licht aus Provitamin D3 gebildet, in der Leber zu 25-Hydroxyvitamin D3 (Calcifediol), der Hauptzirkulationsform des Vitamin D, umgewandelt und anschließend in der Niere zum Vitamin D-Hormon 1,25-Dihydroxyvitamin D3 (Calcitriol) aktiviert. Die Calcitriol-Synthese wird unter dem permissiven Einfluss von Parathormon (PTH) und unter dem hemmenden Einfluss von Calcitriol gesteuert.

Vitamin D2 wird nutritiv aufgenommen und verhält sich im humanen Stoffwechsel wie Vitamin D3.

Cholecalciferol und Calcifediol sind biologisch inaktiv. Die biologischen Wirkungen des Vitamin D-Systems im Kalziumstoffwechsel werden erst nach Aktivierung der Vorstufen zu Calcitriol vermittelt.

Die Wirkungen umfassen:

  • Steigerung der intestinalen Kalzium- und Phosphataufnahme
  • Beeinflussung von Knochenmineralisation und Knochenresorption
  • Suppression der Nebenschilddrüsenfunktion
  • Beeinflussung der renalen Kalzium- und Phosphatexkretion
Primärer Hyperparathyreoidismus
Sarkoidose (Morbus Boeck) und andere granulomatöse Erkrankungen
Pseudovitamin-D-Mangelrachitis Typ II
Chronische Niereninsuffizienz
Osteoporose (Postmenopause)
Pseudohypoparathyreoidismus
Tumor induzierte Osteomalazie
Pseudovitamin-D-Mangelrachitis Typ I

Methodische und patientenbezogene Angaben

Die Nüchtern-Blutentnahme wird empfohlen.

Die Blutentnahme (nüchtern) erfolgt morgens nach 12 Stunden Nahrungskarenz.

Blutentnahme mit Serum-Monovette bzw. Serum-Vacutainer. Nach Abschluss der Gerinnung Serum abpipettieren, in ein steriles Probengefäß überführen und ins Labor senden.

Die Bestimmung von 1,25-Di-OH-Cholecalciferol ist sinnvoll zur Therapiekontrolle bei der Verordnung von 1-alpha-Hydroxyvitamin D oder 1,25 Dihydroxy-Vitamin D3.

Umrechnungsfaktor

  • pmol/l x 0,42 = pg/ml (ng/l)
  • pg/ml (ng/l) x 2,4 = pmol/l

Akkreditierung/Fremdleistung

A

Ansatzzeiten

Täglich