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Thyroxin, gesamt


[T4]

Referenzbereich

  • 5,10 – 14,1 µg/dl

Material

  • 0,5 ml Serum

Methodik

  • ElektroChemiLumineszenzImmunoAssay (ECLIA)

Physiologie / klinische Bedeutung

Siehe Thyroxin, frei (fT4).

Methodische und patientenbezogene Angaben

Siehe Thyroxin, frei (fT4).

Aufgrund der besseren diagnostischen Aussagefähigkeit von fT3 und fT4 werden T3 und T4 in unserem Labor nicht mehr standardmäßig bestimmt.

Hinweis:

Bei Anforderungen von T3 und T4 werden automatisch fT3 und fT4 bestimmt und abgerechnet, sofern eine endokrinologische Beurteilung erwünscht ist.

Sie können T3/T4 als Mitglied der Laborgemeinschaft über die Laborkarte der mit uns assoziierten Interdisziplinären Laborgemeinschaft Lornsenstraße (ILL) anfordern.

Blutentnahme mit Serum-Monovette bzw. Serum-Vacutainer. Nach Abschluss der Gerinnung Serum abpipettieren, in ein steriles Probengefäß überführen und ins Labor senden.

Bei Patienten unter Therapie mit hohen Biotin-Dosen (> 5 mg/Tag) sollte die Probenentnahme mindestestens 8 Stunden nach der letzten Applikation erfolgen.

Bei Patienten unter Therapie mit D-T4-haltigen Lipidsenkern kann der Test nicht eingesetzt werden. Zur Überprüfung der Schilddrüsenfunktion sollte hierbei die Therapie 4-6 Wochen vorher abgesetzt werden, damit der physiologische Zustand wieder hergestellt ist.

Autoantikörper gegen Schilddrüsenhormone können mit dem Test interferieren.

In seltenen Einzelfällen können Störungen durch extrem hohe Titer von Antikörpern gegen Streptavidin sowie Ruthenium auftreten. Der T4-Test enthält Zusätze, die diese Einflüsse minimieren.

Wie bei allen Tests, die monoklonale Maus-Antikörper beinhalten, können Proben von Patienten, die mit monoklonalen Maus-Antikörpern therapiert wurden oder diese aus diagnostischen Gründen erhalten haben, falsche Ergebnisse aufweisen.

Umrechnungsfaktor

  • µg/dl x 12,872      = nmol/l
  • nmol/l x 0,077688 = µg/dl
  • nmol/l x 0,77688   = µg/l

Akkreditierung/Fremdleistung

A