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Jod

Iod
[I]

Referenzbereich

  • 46,0 – 70,0 µg/l

Material

  • 5 ml Serum

Methodik

  • Massenspektrometrie (ICP-MS)

Physiologie / klinische Bedeutung

Zur Synthese der Schilddrüsenhormone wird Jod als essentieller Baustein benötigt. Der tägliche Bedarf beträgt ca. 150 bis 200 µg. Auch das beim Abbau der Schilddrüsenhormone freiwerdende Jodid wird zum großen Teil wieder in den Kreislauf eingeschleust.

Akute Thyreoiditis
Hyperthyreose
Kurz nach Strumektomie
Chronische, subakute oder lymphozytäre Thyreoiditis
Hypothyreose
Jodmangel-Struma

Methodische und patientenbezogene Angaben

Der Jodmangel in Deutschland ist in den meisten Fällen für die Bildung einer Struma verantwortlich. Der Nachweis von erhöhten Jodspiegeln im Serum ist aktuell nur relevant bei der ätiologischen Differenzierung von Hyperthyreosen (Autoimmunhyperthyreose, autonom) sowie zur Sicherung der Diagnose nach Verabreichung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln.

Blutentnahme mit Serum-Monovette bzw. Serum-Vacutainer. Nach Abschluss der Gerinnung Serum abpipettieren, in ein steriles Probengefäß überführen und ins Labor senden. 

Umrechnungsfaktor

  • µg/l x 0,00785 = µmol/l

Akkreditierung/Fremdleistung

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