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Osteocalcin

Osteokalzin
[OSTE]

Referenzbereich

Männer:

  • 21 - 30 Jahre:  6,00 - 20,0 µg/l
  • ≥ 31 Jahre:      4,00 - 12,0 µg/l

Frauen:

  • 21 - 30 Jahre:  4,00 - 20,0 µg/l
  • ≥ 31 Jahre:      4,00 - 12,0 µg/l

Kinder/Jugendliche:

  • 1 - 10 Jahre:     10,0 - 50,0 µg/l
  • 11 - 15 Jahre:   10,0 - 100  µg/l *
  • 16 - 20 Jahre:   10,0 - 50,0 µg/l *

 * hoher Osteocalcinspiegel bei Wachstumsschüben

Material

  • 1ml Serum, gefroren

Methodik

  • Radioimmunoassay coat a count (RIAC)

Physiologie / klinische Bedeutung

Osteocalcin wird von den Osteoblasten synthetisiert. Die Synthese wird vom 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D reguliert. Die Bestimmung von Osteocalcin ist unter anderem zur Überwachung einer Calcitriol-Therapie und bei der Abklärung eines erhöhten Knochenumsatzes sinnvoll.

Karzinome mit Knochenmetastasen
Osteoporose
Primärer Hyperparathyreoidismus
Renale Osteopathie
Rheumatoide Arthritis

Methodische und patientenbezogene Angaben

Bei der Probennahme ist der ausgeprägte zirkadiane Rhythmus mit maximalen Werten in der Nacht zu beachten. Bei Verlaufskontrollen sollte aus diesem Grund die Probennahme immer zur gleichen Tageszeit erfolgen.

Die Blutprobe soll innerhalb von 30 Minuten nach Abnahme abzentrifugiert und das Serum eingefroren (- 20 °C) und unter Verwendung einer Spezialverpackung, die bei uns angefordert werden kann, versendet werden.

Zur weiteren Abklärung des Knochenstoffwechsels sollte die Bestimmung gemeinsam mit Desoxypyridinolin erfolgen.

Akkreditierung/Fremdleistung

A

Ansatzzeiten

Täglich