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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Hormonbehandlung in den Wechseljahren

Leidet eine Frau stark unter Wechseljahrsbeschwerden, so kann eine Hormonersatztherapie angeboten werden. Vor allem die sogenannten vasomotorischen Beschwerden (Hitzewallung, Schlafstörung) können mit Hormonen sehr gut behandelt werden. Man muss Nutzen und Risiken einer solchen Hormonbehandlung sorgfältig abwägen.

Hauptrisikofaktoren die gegen eine Hormontherapie sprechen sind Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Brustkrebs in der Vorgeschichte. Eine langjährige Einnahme erhöht die oben genannten Risiken auch ohne vorausgegangene Erkrankung. Trotz allem kann die Lebensqualität bei ausgeprägten Wechsel-jahrsbeschwerden erheblich eingeschränkt sein, dass eine möglichst niedrig dosierte und kurzeitige Hormontherapie vertretbar erscheint.

Hormone können in unterschiedlicher Form angewendet werden:

  • Tablettenform
  • Spritzen
  • vaginalen Zäpfchen
  • Pflaster
  • Gel

Am häufigsten werden Hormone in Tablettenform verwendet. Vieles spricht jedoch für die Gabe über die Haut oder Scheide (parenteral), da hier die Leber weniger belastet wird und so offensichtlich weniger vor allem kardiovaskuläre Nebenwirkungen auftreten. Eine individuelle Beratung ist hier unabdingbar.

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