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endokrinologikum - Ein Unternehmen der amedes-Gruppe

Das endokrinologikum ist ein Verbund medizinischer Versorgungs-
zentren (MVZ), der sich in der Endokrinologie, d.h. den Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, engagiert. Als weiterer Schwerpunkt wird vor allem die Rheumatologie entwickelt. Im endokrinologikum ... mehr

Hypophysentumoren

Bei den Hypophysentumoren handelt es sich um Neubildungen der Hypophyse. Diese sind zumeist gutartig. Diese sind sowohl hormonaktiv als auch hormoninaktiv.

Der häufigste hormonaktive Hypophysentumor ist das Prolaktinom. Seltener treten Wachstumshormon-sezernierende Hypophysentumoren auf, die zum klinischen Bild einer Akromegalie führen. Noch seltener kommen ACTH-produzierende Hypophysentumoren vor, die klinisch zum Cushing-Syndrom führen. Eine Rarität stellen TSH-ome der Hypophyse dar, die klinisch zu einer Hyperthyreose führen.

Weit häufiger als hormonaktive Hypophysentumoren treten hormoninaktive Hypophysentumoren auf. In der Literatur wird eine Prävalenz von nahezu 10 % angegeben. Diese Tumoren sind zumeist klein und klinisch nicht auffallend. Die Nähe zu wichtigen Strukturen wie dem Chiasma opticum und dem Sinus cavernosus und der Keilbeinhöhle führt bei Tumorexpansion zu lokalen Komplikationen. Diese bestehen in Sehstörungen, die zumeist bitemporal auftreten, sollte sich der Hypophysentumor nach suprasellär ausdehnen. Eine laterale Ausdehnung des Hypophysentumors führt zu einem Einwachsen in den Sinus cavernosus mit der Komplikation der Ummauerung wichtiger hirnversorgenden Arterien, der Karotiden. Tumoren mit einer Größe > 1 cm werden als Makroadenome beschrieben, < 1 cm als Mikroadenome.

In Abhängigkeit von der Hormonaktivität und der Größe des Hypophysentumors sowie der Präsenz von lokalen Komplikationen wird über die operative als auch medikamentöse Therapie entschieden. Bei hoher Rezidivfreudigkeit kann eine Bestrahlungstherapie erforderlich werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Neurochirurgen und Endokrinologen ist hier empfohlen.

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Bei den Hypophysentumoren handelt es sich um Neubildungen der Hypophyse. Diese sind zumeist gutartig. Diese sind sowohl hormonaktiv als auch hormoninaktiv.